Der Gesetzgeber hat definiert und festgelegt, dass die Planungsstufen im Anlagenbereich TGA §55 in folgende Leistungsphasen untergliedert werden.
Der Auftragnehmer kann definieren, welche Leistungsphasen beauftragt werden sollen.
Je nach Anforderung können Zuschläge für Umbau, mitzuverarbeitende Bausubstanz und Nebenkosten hinzukommen.
Neben der Abrechnung nach Honorartafel können Arbeiten auch zum Stundensatz auf Nachweis beauftragt werden. Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.
Planbearbeitungen erfolgen in der Regel auf der Grundlage von DWG-/DXF-Dateien.
2-D-/3-D-Bearbeitungen erfolgen durch uns unter Einsatz der CAD-Software Brics-CAD. Das System ist kompatibel mit AutoCAD von Autodesk.
Verknüpfungen zu den Softwaren Revit (lichttechnische Berechnungen), SIMARIS (Netzberechnung) und PV-Sol (PV-Anlagen-Berechnung) sind gewährleistet.
Für anlagentechnische Berechnungen werden von uns folgende Software-Lösungen eingesetzt:
Insbesondere für die Leistungsphasen 6+7 nach HOAI, (Vorbereiten und Mitwirken bei der Vergabe), aber auch im Rahmen der Lph 8 Objektüberwachung – Rechnungsprüfung sowie Kostenkontrolle setzen wir die Software ASB-Win des deutschen Herstellers Heitker AVA Software GmbH aus Hannover ein.
Die Objektüberwachung nach Leistungsphase 8 HOAI ist landläufig auch als Bauleitung bekannt.
Dahinter versteht sich neben der allgemeinen Baustellenorganisation und -koordination die Erstellung von Terminplänen und -abläufen sowie die Überwachung der seitens der ausführenden Handwerksbetriebe erbrachten Installationsqualitäten.
Aufmaßerstellung und -überprüfung, Rechnungsprüfung sowie Durchführung von VOB-Abnahmen sind ebenfalls Bestandteil der Lph 8.
Häufig erfolgt eine gemeinsame Baustellenbetreuung und -abstimmung mit dem involvierten Architekten, sowie dem zuständigen SiGeKo Sicherheits- und Gesundheitskoordinator.
In Bestandsnetzen stellt sich häufig die Frage nach verfügbaren Leistungsreserven sowie nach Netzqualitäten. Aus den Zählerauslesungen der Energieversorger liegen die monatlichen und jährlichen Gesamtenergieverbräuche sowie Momentanwerte aus den 15-Minuten-Datensätzen vor. Daraus können jedoch keine ausreichend genauen Aussagen zu Leistungspeaks und verfügbarer Leistungsreserve abgeleitet werden.
Auch können daraus keine Gleichmäßigkeits-Belastungserkenntnisse für die drei Phasen sowie sonstige Netzqualitäten beurteilt werden.
Um hier eine optimierte Planungsgrundlage zu erhalten, bieten wir die Netzmitschrift in Form einer Langzeitmessung an. Hierfür verfügt unser Büro über den Netzanalyse-3-Phasen-Datenlogger FLUKE 1738. Folgende Analyseergebnisse sind auswertbar:
Bestandsaufnahmen an existenten Lichtanlagen sowie an Neuanlagen. Dazu setzen wir ein digitales Luxmeter ein. Bei Neuanlagen können Einstellwerte an der Steuerungssensorik sowie LED-Treibern kontrolliert und ggf. nachjustiert werden.